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Hubertuspredigt 2007
Tod und Schöpfungsökonomie

Ev.-luth. Kirchengemeinde Venne
Ev.-luth. Kirchengemeinde Buer
Ev.-luth. Kirchengemeinde Schledehausen

von Rolf Adler
 

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen

Wir kennen viele Geschichten der Bibel. Adam und Eva, Kain und Abel, Mose, Noah – mit diesen Namen verbinden die meisten von uns etwas. Auch die Schöpfungserzählung ist eine solche große Geschichte. Gott erschafft die Welt. Er beschenkt sie mit seinem Odem. Leben ist Leben aus Gott. Das Leben gibt sich der Mensch nicht selbst. Niemand schafft sich selbst. Wir alle sind uns geschenkt. Gott, der Vater allen Lebens, rief uns ins Leben.  

Und dies gilt auch für die Tiere. Tiere gehören mit zum Plan, haben Anteil am Schöpferwillen Gottes.

Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen unter der Feste des Himmels. (Gen. 1,20). Und die Erde bringe hervor lebendiges Getier …: Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes"  (Gen. 1,24).

Die Schöpfungserzählung erinnert daran, dass auch Tiere gottgewollte Wesen sind. Auch sie sind nicht zufällig auf Welt, so dass man mit ihnen umgehen kann, wie es einem so gefällt. Tiere sind der Liebe Gottes entsprungene Wesen.  

Und nachdem Gott die Tiere geschaffen hat, so erzählt die Bibel weiter, fasst er den Entschluss, Menschen zu machen. Menschen, die  „… da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.“ (Gen. 1,26). 

Liebe Gemeinde,
ich hoffe, ich habe mit diesem Blick auf die Schöpfungserzählung jetzt nicht die falschen Gedanken ausgelöst. Das heißt diese ewigen Einwände in unseren Köpfen, die schon zu unserem geistigen Konfirmandenrepertoir gehörten. Ach, die Schöpfungsgeschichte! So ein Blödsinn! Das war doch alles der Urknall. Und überhaupt - wer kann schon an die sieben Tage Schöpfungswerk glauben. Da muss man ja vorher seinen Verstand in Urlaub schicken, um so etwas auch nur glauben zu wollen.  

Es geht in der Schöpfungsgeschichte nicht um die Frage, wie lange Gott gebraucht haben könnte. Es geht vielmehr um ein Lob, einen Hymnus. Unserem Gott ist so etwas möglich! Was für ein mächtiger, was für ein schöpferischer, was für ein herrlicher Gott! Ob sieben Tage oder sieben Millionen Jahre oder sieben mal sieben Millionen Jahre – alles zweitrangig. Es geht hier nicht um Zeiträume. Es geht um Lebensraum! Die eine Botschaft lautet: Leben ist aus Gott. Gott schafft Leben. Leben kommt her von einer Wirklichkeit, die man schöpferisch zu denken hat. Der zugewandt wir uns selbst in den Blick bekommen. Leben findet dort zu sich, erfüllt sich, ist dort im Sinne und Geiste des Schöpfers, wo es schöpferisch ist, dynamisch, werdend, zukunftsfröhlich.  

Diese Hymne auf den schöpferischen Gott hat eine reale Botschaft, die jeder wissenschaftlichen Untersuchung standhält. Sie lautet: Wir Menschen sind nicht Herren der Welt in dem Sinne, dass wir die Grund des Seienden wären. Sondern das sagt die Bibel: Du Mensch, bist angesprochen und angefragt, ob du bereit bist, in diese schöpferische Bewegung des Lebens einzustimmen. Du stehst oder fällst an der Frage, ob du schöpferisch bist. Dem Leben zugewandt lebst, dem Leben verpflichtet bist. Deine Existenz entscheidet sich an der Frage, ob du etwas begriffen und in dich aufgenommen hast von dem Willen Gottes, dieser Welt und ihrer atemberaubenden Vielfalt (Diversität) Raum einzuräumen. Und du bestehst diese Grundfrage deiner Existenz, wenn du einstimmst in die Bewegung Gottes vom Nichtssein zum Sein, vom Nichts zum Etwas, von der Leere zur Fülle. Und du bist gefallen, wenn du bekennen musst, dass du den umgekehrten, den falschen, den zerstörerischen Weg gegangen bis. Dass du Fülle in traurige Leere verwandelt hast, Leben in das Nichts, ursprüngliche Vielfalt in einen spärlichen und kraftlosen Rest.  

Liebe Gemeinde!
Die Schöpfungsgeschichte ist eine Geschichte, die uns vor die Frage nach unserer Grundstellung fragt. Bauen wir an Gottes Fülle? Schützen wir die Vielfalt? Haben wir es gelernt, unserem „dominum terrae“, unserer Herrschaft über die Mitwelt jene Richtung zu geben, die Gott gemeint hat? Oder sieht die Bilanz erschreckend anders aus? Wir wissen, dass die Bilanz des Menschen aufs Ganze gesehen fürchterlich ist. So fürchterlich, dass wir es kaum noch schaffen, der Zerstörung eine lebendige Hoffnung entgegen zu stellen. Die Mutanfälle gehen uns langsam aus. 

Wir feiern heute einen Hubertusgottesdienst. Und das heißt: wir unterziehen uns auch Jägerinnen und Jäger einer kritischen Frage. Einer Frage im Sinne der Schöpfungsidee Gottes. Denn diese  Schöpfungsidee ist uns eine hohe Instanz. In unserer evangelischen Kirche sollen Hubertusgottesdienste ein Ort sein, an dem wir  innehalten und Fragen stellen. Fragen, zu denen wir allein oder im Gefecht des Alltags oft nicht kommen. Haben wir Jägerinnen und Jäger, Försterinnen und  Förster, in den Schöpfungswillen Gottes eingestimmt? Haben wir sein Lied gesungen? Ist unser Tun Teil des Werdens, Teil der Entwicklung der Schöpfung? Oder ist unser Tun auf Vergehen und Verblassen gerichtet?  

Es gibt viele Menschen, die empfinden es als abstrus, wenn Jäger sich solchen Fragen aussetzen. Sie erkennen darin nichts als Heuchelei. Das sind oft prinzipielle Jagdgegnerinnen und Jagdgegner. Sie lehnen das Töten und zuweilen jedwege Nutzung von Tieren ab. Meine Erfahrung ist, dass es schlecht zu reden ist mit diesen Mitmenschen. Das Urteil ist oft schon gefällt, bevor das erste Wort gewechselt ist. Und das Gespräch endet oft in bitterem Streit. 

Neben diesen Jagdgegnerinnen und Jagdgegnern gibt es aber viele Menschen, die wollen wirklich verstehen. Was macht ihr da mit den Tieren? Wozu macht ihr das und warum? Was gibt euch das Recht? Und ist das alles nötig? Jagd kann doch nicht einfach so durchgehen, als Gewohnheit, als Tradition oder als angestammtes Recht. Dazu ist sie doch zu ernst, bluternst. Und der Tod eines Tieres wiegt zu schwer. Ihm gilt die Liebe Gottes. Es ist vom Schöpfer ins Leben gerufen. Kann man denn als Jägerin oder als Jäger für sich in Anspruch nehmen, mit Gott im Einklang zu sein? Geht das, schöpferisch leben, wenn man Leben beendet? Wenn man Tieren das Leben nimmt und sie aufisst?

Hinter solchen Fragen, die wir als echte Fragen ernst nehmen sollen, steht oft die Vermutung, dass der Tod, der vom Menschen herbeigeführte Tod, das Gegenteil von Schöpfung und schöpferischem Leben sei. Viele Menschen weigern sich, Gott und Tod zusammenzudenken. Viele Menschen glauben, dass der Tod von Gott weg führt. Viele Menschen meinen, dass Gott Grund des Lebens den Tod nicht mag.

Ich habe die Bibel anders gelesen. Der Tod ist nicht das Gegenteil zu Gottes Schöpfung. Sondern er ist Teil der Schöpfung Gottes. Der Tod ist nicht höllische Ausgeburt des Frevels einer verlorenen Welt. Sondern er ist – so sagt es Paulus – der "Sünde Sold". Das heißt, er ist jener Preis, den ich zahlen muss, nachdem der Mensch seinem Entdeckertrieb unterlag, seiner Neugierde anheim fiel und die verbotene Frucht aß. Der Biss in die Frucht bedeutete das Ende der Grenzenlosigkeit des Lebens. Aber Gott hat sich dem nun begrenzten und todverstrickten Leben nicht entzogen. Gott ist diesem vergänglichen Leben geblieben. Der Tod ist nicht das Gegenteil von Gott, sondern gehört mit allen Fragen, mit allen Gewissensbissen, mit allen Ängsten und mit allen Hoffnungen und seinen Schmerzen zur Ökonomie der gefallenen  Schöpfung.  

Und das, liebe Gemeinde, liebe Jägerinnen und Jäger, heißt doch: es macht nicht wirklich Sinn, das 5. Gebot, das Tötungsverbot aus der Gebotetafel für das menschliche Miteinander herauszulösen und zum Angelpunkt einer anderen, menschgewollten Schöpfungsökonomie zu machen. Einer Schöpfungsökonomie, die zwar unser Gewissen beruhigt, die mir vielleicht auch besser gefällt, die mir weniger Furcht einflößt usw., an der ich aber sofort scheitere, wenn ich nur drei Schritte über meinen Rasen mache und dabei 20 Kleinlebewesen mit meinen Füßen zermalme. Das Problem ist, dass viele Menschen aus dem Tötungsverbot der Zehn Gebote, dass sich auf den Mord und das gemeinschaftswidrige Töten bezieht, ein moralisches Todesverbot gemacht haben. Und wenn dieses moralische Todesverbot mit entsprechender Militanz und intellektueller Indifferenz verknüpft wird, wird es zur quietschenden moralischen Angel einer eigenen Schöpfungsökonomie, die zwar voller herzlicher Sehnsucht ist und großem Eifer, aber ohne Kraft zur Realität und ohne Kraft zu neuem Sein.  

Lass ich das Pferd mit gebrochenem Bein liegen, bis es verdurstet und verhungert ist? Vernähe ich der Katze das Maul? Binde ich den freien Löwen in der Steppe an? Lasse ich den Schalenwildpopulationen z.B. in den sensiblen Waldbaugebieten, etwa in den Schutzwäldern der Alpen oder in den Aufforstungsgebieten nach Kyrill freien Lauf, bis kein Baum mehr die Chance hat, aus der Verbisszone zu wachsen? Schicke ich als Tierarzt die Frau mit dem sterbenskranken Hund wieder nach Hause und verweigere mich der Pflicht, das Tier einzuschläfern? Wir kennen diese und andere Beispiele dafür, dass Sterben und Tod auch in unserer Ethik einen Platz haben. Und das heißt: der Tod hat seinen Platz und seinen Ort in der Ökonomie Gottes. Der Tod ist nicht das Gegenteil der Schöpfung, sondern ein Teil davon.   

Ich meine, dass Sterben und Tod Grunddaten der Schöpfung sind. Werden und Vergehen, Geborenwerden und Sterben, Sein und Nichtmehrsein, Fressen und Gefressenwerden, Jagen und Gejagtwerden. In dieser schöpferischen Ökonomie ist der Tod an sich nicht gegen den Willen Gottes. Sondern: er ist eine Seite des lebensgefährlichen Lebens. Ja, das Leben, wie wir es in unseren Herzen und Köpfen tragen, als begrenzt, lebensgefährlich, wertvoll und zeitlich ist nicht denkbar, ohne den Tod. Ohne den Tod wäre das Leben ein endloses Nichts ohne Anhaltspunkte für uns.      

Aber: Auch wenn wir sagen, dass der Tod nicht gegen den Willen Gottes ist, sondern Teil der Schöpfungsökonomie, so sehen und erkennen wir Sterben und Tod doch immer im Lichte des Gottes, der Liebe ist und Leben schafft. Der Tod und das Töten von Tieren müssen sich also messen lassen an der Frage, ob sie dem Leben aus Gott und damit Gott selbst entsprechen.  

Hier wird für Jägerinnen und Jägern aber auch für alle, die mit Tieren umgehen, ein ganz anderes Gebot als das Fünfte zum Maßstab. Es ist das Erste Gebot. Ich bin der Herr dein Gott. Du sollst nicht andere Gottes neben mir haben. Ich, Gott, bin das Maß für dein Tun! Und wenn du tötest, um dir Wild oder Vieh anzueignen, dann bist du mir, Mensch, über deine Motive,  deine Verfahren und deine Ziele Rechenschaft schuldig. Leichtfertiges Töten, Töten aus Gier oder Unverstand, unverhältnismäßiges Töten, verhältnisloses, beziehungsloses Töten ist nicht vereinbar mit der Gottheit des Schöpfers. Ist ein Verstoß gegen die Gottheit Gottes und damit gegen das Erste Gebot.

Liebe Gemeinde,
liebe Jägerinnen und Jäger!
Aus den Zehn Geboten ist das Erste das Jägerinnen und Jägergebot! Es stellt abgründiger und bedrängender und umfassender vor die Frage, welchen Maßstab wir eigentlich für unser Leben und Handeln gelten lassen. Gott oder eben andere Götter, die wir uns herbeigesucht haben, um unserer Selbstherrlichkeit willen. Auch Moral, und das sei hier deutlich gesagt, auch Moral kann zu einem Götzen werden. Auch ein ideologisches Todesverbot, auf das man sich beruft, um den Menschen am liebsten aus der Welt zu entfernen, ist ein Götze.  

Wozu dient dieses Erste Gebot?, fragt Martin Luther in seinem Kleinen Katechismus. Antwort: Dass wir zuvor Gott heilsam erkennen. Die Betonung liegt auf heilsam. Du Mensch, sollst dich von deinen Götzen heilen lassen. Und wenn dir die Jagd zum Götzen geworden ist, dann lass dich von der Jagd heilen. Darin liegt übrigens die Pointe der Hubertuslegende: In der Heilung vom Götzen namens Jagd. 

Das erste Gebot ist das Zentralgebot für Jägerinnen und Jäger bei der Frage, wie sie einstimmen können auf die schöpferische Tendenz des Lebens. Und zwar bevor sie Hand an die Mitwelt anlegen. Gott Gott sein zu lassen, seiner Schöpfung zu dienen, ihr nicht zu schaden, dem Leben auf die Spur zu kommen, es nicht blind auszubeuten, sondern sinnvoll zu nutzen, den Tieren nahe zu sein, sie nicht zu übersehen, sie aber auch nicht mehr oder weniger naiv und esoterisch für unantastbar zu erklären und ihrerseits zu Götzen zu machen, die Schöpfungsökonomie zwischen Werden und Vergehen begreifen, sie nicht ausblenden oder ideologisch umstricken, das ist Gottesverhältnis im Sinne des ersten Gebotes.  

Und ein belastbares Gottesverhältnis verwirklicht sich nicht in einer unrealistischen Moral, die es nicht einsehen mag, dass in der Schöpfung Blut vergossen wird. Blut von Tieren durch Tiere und von Tieren durch Menschen und von Menschen durch Tiere. Solche Moral hat ja ihren ganz eigenen Beitrag dazu geleistet, dass das massenhafte Sterben von Nutz- und Schlachttieren in ausgelagerten Schlachtstätten heute im Verborgenen geschieht und die Gesellschaft nicht mehr angemessen vor die Frage gestellt ist, wie dieses Töten um des Fleischkonsums willen mit der Herrschaft Gottes, mit Gottes Liebe zu allen Geschöpfen zusammengeht.  Wenn wir den Tod als erschütternde Seite des Lebens aus unserer Wahrnehmung verdrängen und uns eine Moral stricken, die uns die Wirklichkeit ersparen soll, dann handeln wir uns nicht besseres Leben ein, sondern Verlogenheit. Verlogenheit und Realitätsverlust sind immer die Wirkungen von zu seichter Moral gewesen und der Volkesseele schädlich, nicht nützlich.

Und Jesus? Hat er nicht alles neu gemacht? Ist er nicht gesandt, den Tod als Gegenspieler Gottes aus der Welt zu schaffen? Ich denke nein! Ob er Tote erweckte, ob er seine Jünger aussandte, das Lamm zu schlachten, ob er die Schweine ins Meer, fischen ging, auf einem Esel ritt – oder den Tod selbst schmeckte - immer ging es um das erste Gebot. Gott ist Gott! Und wo dieser Gott Gott ist, dort zerbricht die Macht des Todes, nicht durch Moral oder das leugnen seiner Gegenwart.. 

Noch ein Gedanke zum Schluss. Weil ich Jägerinnen und Jäger in dieser Verantwortung vor dem Ersten Gebot, schmerzt es mich, wenn von Hobbyjägerinnen und –jägern gesprochen wird. So wie es keinen Hobbyglauben geben kann, kann es auch keine Hobbyjagd geben.  Die verantwortliche Gestaltung von Schöpfung durch die Ausübung der Jagd, das Töten von Tieren, die Jagd als Naturschutz und Aneignung von Fleisch sind weit mehr als ein Hobby. Mit dem Wort Hobby verbinde ich ein harmloses Basteln zum Zeitvertreib ohne ethischen Anspruch. Das kann und das darf die Jagd nicht sein! Wo Jagd ist, wird getötet! Und da wird gelitten! Und es werden Geschöpfe angeeignet! Hier zu arbeiten, sich zu engagieren, ist kein Hobby, sondern ein Amt. Und ich habe mir schon viel Kritik eingehandelt, vor allem von Jagdgegnern, dass ich das für Jägerinnen und Jäger in Anspruch nehme: Jagd ist ein Ehrenamt. Voller Verantwortung und voller Konsequenzen. Aber wenn ich sage „Ehrenamt“, dann nicht in dem Sinne, dass ich meine, man könnte Ehre gewinnen. Sondern in dem Sinne, dass ich sage: wir müssen Ehre erweisen und Ehre mitbringen, um für dieses Amt tauglich zu sein. Wer sich aus Gottes Schöpfung blutig bedient, der hat es mit Verantwortung und Verpflichtung zu tun. Und der wird vom Schöpfer in besonderer Weise verpflichtet. Verantwortung ist Antwortung auf diese besondere Anfrage.  

In diesem Sinne sind Hubertusgottesdienste Erneuerungsgottesdienste unserer Beziehung zum Ersten Gebot. Jägerinnen und Jäger finden in ihm ihr Gegenüber. Leben und Tod – sie gehören zur Ökonomie einer weisen und auch geheimnisvollen Schöpfung. Aber jeder Tod ist nur im Sinne der waltenden lebensfreundlichen Ökonomie, wenn er Teil hat an der schöpferischen Tendenz des Lebens, mit der Gott die Welt und alles was lebt ins Leben rief. In diesem Sinne können und sollen wir den Schöpfer im Geschöpf ehren. Amen       

Und Gottes Friede, höher als unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen