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Sprüche 4,10-14.18-23

Hinführung:

Nicht nur Jägerinnen und Jäger, sondern alle, die Natur und Mitwelt nutzen, sind darauf angewiesen, dass sie Gott nicht aus den Augen verlieren und seine Weisheit nicht ausschlagen. Gott der Schöpfer, der Erhalter und Grund der Welt ist Maßstab und Richtschnur für alles gute Handeln. Wer die Weisheit missachtet, wer Ohren und Herzen vor ihr verschließt, wird straucheln, fallen und scheitern.

 Wir hören als Lesung einen Abschnitt aus dem alttestamentlichen Buch der Sprüche. Es ist eine Ermunterung zu einem tätigen Leben, das dicht an der Weisheit Gottes bleibt: 

Lesung:

Höre mein Sohn, meine Tochter,
und nimm an meine Rede,
so werden deiner Jahre viel werden. 

Ich will dich den Weg der Weisheit führen;
ich will dich auf der rechten Bahn leiten,
dass, wenn du gehst, dein Gang dir nicht sauer werde,
und wenn du läufst, du nicht strauchelst.

Bleibe in der Unterweisung, lass nicht ab davon;
bewahre sie, denn sie ist dein Leben.
Komm nicht auf den Pfad der Gottlosen
und tritt nicht auf den Weg der Bösen.

Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen,
das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag.
Der Gottlosen Weg aber ist wie das Dunkel;
Sie wissen nicht, wodurch sie zu Fall kommen werden.

Mein Sohn, meine Tochter,
merke auf meine Rede
und neige dein Ohr zu meinem Worten.
Lass sie dir nicht aus den Augen kommen,
behalte sie in deinem Herzen,
denn sie sind das Leben denen, die sie finden,
und heilsam ihrem ganzen Leibe.

Behüte dein Herz mit allem Fleiß
Denn daraus quillt das Leben.

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